Love Eat (never) Sleep
Performende und Publikum teilen sich in dieser begehbaren Tanzinstallation den Raum, während ein pneumatisches Bühnenbild zwischen Zelt, Blase und Ruine pulsiert. In Bewegung, Stimmen und Geschichten entsteht ein immersives Erlebnis, das den Körper als Archiv begreift – und Erinnerung nicht nur sichtbar, sondern hörbar, spürbar und erfahrbar macht.
Eine begehbare Tanzinstallation um Erinnerung, Identität und kollektive Wahrnehmung
Ein immersives Erlebnis. Perspektivwechsel inklusive.
In der begehbaren Installation „Love Eat (never) Sleep // absence#6 – abstraction of memory“ teilen sich Performende und Publikum den Bühnenraum. Ein Luftkörper pulsiert, Bewegung zersplittert zu Stimmen, Haut und Geschichten.
Was bleibt, wenn Orte oder Rituale verschwinden, wenn der Körper zum Archiv wird aus Muskeln, Atem und Narben im Puls des Raumes? Der Raum – mal Zelt, mal Blase, mal Ruine. Sieh durch andere Augen, höre vergessene Stimmen, sei Teil einer fiktiven Welt, die wächst, sich dreht, sich entzieht und nicht nur gesehen, sondern ertastet, gehört, erlebt werden will.
Vier Tänzer*innen kreieren in einem interdisziplinären Setting mit einem pneumatischen Bühnenbild eine Phantasie einer neuen Gegenwart, die gleich schon Vergangenheit ist und damit Teil unserer Erinnerung. Der Körper als Archiv, Ritual und das Auflösen von Sicherheit im Gruppenkontext sind zentrale Themen. Interviews mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen fließen in die Arbeit ein.
45 Minuten vor der Vorstellung findet eine physisch-somatische Einführung statt. Bitte dafür pünktlich im Foyer von Barnes Crossing einfinden.
Presseauszug
„[...] Beeindruckend ist der fein dosierte Rhythmus der Inszenierung. Das Geschehen gerät darüber nicht alleine zum kollektiven Erlebnis für alle Anwesenden, sondern es erfüllt sich auch ein zentrales Anliegen des Projektes. Die Pforten der Wahrnehmung öffnen sich im Verlauf der Performance, man wird für den Ausdruck der Körper sensibilisiert … Ilona Pászthy und ihrem Ensemble IPtanz ist eine feine Inszenierung gelungen die sich mutig auf die Komplexität des Erinnerungswesens einlässt ...“
Kölnische Rundschau – Thomas Linden (09.09.2025)
Tickets
Die Preise an der Abendkasse* sind wie folgt:
18,00 € | regulär |
10,00 € | ermäßigt (z.B. Kolleg:innen-Tickets) |
6,00 € | TanzCard-Inhaber:innen, Studierende der Alanus Hochschule |
*Der Vorverkauf läuft über Rausgegangen; es können zusätzliche Gebühren anfallen. Das Restkontingent der Tickets wird an der Abendkasse verkauft.
Weitere Informationen zum Ticketing und zur Buchung sind ab Mitte Oktober auf der Webseite von IPtanz verfügbar.
Team
Choreographie: Ilona Pászthy
Stückentwicklung: Ilona Pászthy in Zusammenarbeit mit dem Team
Tanz: Miriam Arnold, Gleb Bondarev, Tom Diener, Mira Plikat
Bühne: miegL
Musik: Zsolt Varga
Licht: Garlef Keßler
Wir danken unseren Förderern: Ministerium für Kunst und Wissenschaft NRW, Kulturamt der Stadt Köln, RheinEnergie Stiftung Kultur
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